16. – 18. Mai 2003
Kulturfest in Langenzell
Kunst Theater Musik Literatur Kulinarisches Kinderprogramm
Zusammenfassung„Langenzell erwacht aus seinem Dornöschenschlaf”In Langenzell bei Heidelberg ist in und um den Gutshof und die beiden Schlösser in den letzten Jahren ein Kompetenzzentrum und eine Künstlerkolonie gewachsen. Hier am Ort ist in den letzten Jahren viel kleine aber auch große Kunst entstanden, die den Ort überregional bekannt gemacht hat. Wohlgemerkt überregional, denn hier in der Region kennt man zwar den Ort mit seinen Sehenswürdigkeiten. Die Langenzeller KünstlerInnen und Kulturschaffenden kennt man dagegen kaum.Mit »wachgeküsst« wollen die Langenzeller den Frühling feiern und auf sie und das, was sie können, aufmerksam machen. »wachgeküsst« selbst ist das erste Festival dieser Art hier in der Region und damit eine echte Premiere. Viele Gruppen, die bei »wachgeküsst« auftreten werden zum ersten Mal im unteren Elsenztal zu sehen und zu hören sein. Bei »wachgeküsst« folgt eine Uraufführung auf die nächste:
Bei den Ausstellungseröffnungen am Freitag Abend präsentiert unter anderem Angela Krieglstein erstmalig ihre Dornröscheninstallation im Gewölbekeller des alten Schlosses, bei der sie sich künstlerisch mit der bewegten und bewegenden Vergangenheit des Dorfes beschäftigt. Bettina Bätz verführt uns in ihren »süßen Kuss-Raum« und Michael Thomas zeigt in der Sattelkammer eine umfassende Werkschau mit bisher nicht gezeigten Holzskulpturen und Leuchten. Wir feiern den Stapellauf seiner Kussmaschine und bringen die »Schattenpyramiden«, die Samuel Fleiner mit Angela Wagner zusammen gebaut haben zum Leuchten. Die Keramikkünstler Dagmar Griewisch und David Antony werden Ihre aktuelle Kollektion ausstellen und das Festival mit Workshops und Wettbewerben begleiten.
Um Mitternacht dann wird Rainer Kleinstück sein Stationentheater »Dramatische Knospen«, das er aus klassischen Liebesszenen komponiert hat, erstmalig der Öffentlichkeit präsentieren. Es spielt in und um den Gutshof und bezieht auch Teile des Schlossparks mit ein. Am nächsten Morgen dann wird Samuel Fleiners Konzert für Rassel- und Radiowecker seine Welturaufführung haben. Im Erzählzelt, das Angela Wagner organisiert, werden Kunst und Faszination des Erzählens lebendig: Hier kommen auch die »alten« Langenzeller zu Wort, die das Hofgut noch als landwirtschaftliches Mustergut erlebt haben.
Das Musikalische Spektrum reicht von Klassik, über Jazz und Ethno bis Pop. Im Ballsaal des alten Schlosses werden das Duo Diabelli aus Biel in der Schweiz auftreten. Will2Harmony kommen eigens aus Hamburg angereist und die regional bekannte Jazzband Anyone spielt im Langenzeller Openair Hof am Sonntag Nachmittag.
Der Waldkindergarten Neckargemünd kümmert sich beim Bau von Riesenmobiles um die Kleinen und Kleinsten. Am Sonntagnachmittag wird für alle theaterbegeisterten Kinder ein Mit-Mach-Theater mit dem Regisseur Rainer Kleinstück angeboten.
Natürlich wird auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Zusammen mit dem Gewerbeverein Lobbach und dem BRN organisieren wir einen Pendelbus für die umliegenden Dörfer, der direkt beim Festivalgelände hält.
Programmübersicht
Freitag
21:59 Eröffnung und Vernissagen24:00 Premiere StationentheaterDavid Antony: Keramik Bettina Bätz: Süßer Kuss – Installation Samuel Fleiner: Schattenpyramiden Dagmar Griewisch: Keramik Angela Kriegelstein: Dornröschen-Installation Inka Gierden: Plastik in der Dornröschen-Installation Martin Krieglstein: Malerei Michael Thomas: Werkschau Malerei,Holzskulpturen, Leuchtobjekte Stefanie Welk: Drahtkunst „Neon Art“: Das leuchtende Krabbeln Gerhard Knodel: „Fahnen“ Thomas Jacoby: Videokunst „Ave Eva“
„Dramatische Knospen”: Regie: Rainer Kleinstück
Samstag
im Morgengrauen Frühstart eines Heißluftballons
Anmeldung und Informationen bei Michael Bering http://www.heidelberg-ballon.de/
- 05:30 Traumzeit im Erzählzelt
- 11:00 Uraufführung Weckerkonzert Komponist: Samuel Fleiner
- 11:15 Schlossparkführung
- 13:00 Geschichten ums Geschichtenerzählen
- 13:30 Malan Trommelkonzert
- 14:00 Rundgang durch Langenzell mit „Alten Langenzellern“
- 15:00 Klassische Liebeslieder Männergesangsverein Wiesenbach
- 15:00 Kussmärchen für Kinder
- 16:00 Will2Harmony Poetic Reggae HipHop’ n Roll
- 16:00 Kulturpolitische Gesellschaft Erzählzelt “Literaturförderung in der Region”
- 17:00 Duo Diabelli Barockes und Klassisches
- 19:00 Blaue Stunde im Erzählzelt
- 20:00 Trio Pas Schmusepoprock im Erzählzelt
- 20:00 Akasha Chrome Hof Progressive Rock
- 21:30 Stationentheater „Dramatische Knospen”
- 23:00 Will2Harmony Poetic Reggae HipHop’ n Roll
- 24:00 Geisterstunde im Erzählzelt
Sonntag
im Morgengrauen Frühstart eines Heißluftballons
ab 14:00 Workshops, Ausstellungen, Mitsch&Matsch-Kuren und Kulinarisches09:30 Fanfarenzug 09:45 Weckerkonzert 10:00 Ökumenischer Gottesdienst 11:00 Brunch mit klassischen Liebesliedern Männergesangsverein 13:00 Der erste Kuss 13:30 Malan Trommelkonzert 14:00 Kinder-Mitmach-Theater Der arme Ritter 15:00 Blueprints Poprock 15:30 Gesundgeküsst im Erzählzelt 16:30 Anyone Sophisti-Pop-Jazz-Songs 17:30 Aufführung des Kinder-Mitmach-Theater „Der arme Ritter“ Zum Mitmachen
Sa. u. So.14:00
Trommeln mit der Gruppe MALAN,
Aufführung jeweils Sa. u. So. 18:00Sa. u. So.15:00Sa. 17:00Wettbewerb an der Töpferscheibe
mit Dagmar Platte-Griewisch,
Prämierung jeweils Sa. u. So. 18:00Erotische Gymnastik für alle
mit Dirk Pinnig
Sa. 8:00-9:00 u. So. 7:30-8:30Qi Gong mit Ursula Rimbach Durchgehend
Alle Kunstausstellungen (siehe Freitag)
Mitsch&Matsch-Kur für Geist und Körper
Kulinarisches für alle Kussmünder mit Spezereien aus der Regionfür Kinder
Sa. und So. Riesenmobiles-Basteln
Sa.15:00 Kussmärchen ErzählzeltSo.14:00 Kinderwiese
Kinder-Mit-Mach-Theater „Der arme Ritter”
mit Rainer Kleinstück und vielen anderenSo.17:30 Kinderwiese
Aufführung des KindertheatersAusführliches zu den einzelnen Veranstaltungen
Michael Thomas präsentiert
Malerei, Leucht-Objekte und Holzskulpturen, bei denen sich die Frage stellt: „Wie hat er das gemacht?“
Eine Kussmaschine, die einem einiges abverlangt und die Mitsch&Matsch-Kur, die Körper und Geist prickelnd auf die Sprünge hilft.in der Sattelkammer
ab Freitag
21:59 Vernissage
Installation - Dornröschen im Gewölbekeller
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von Angela Kriegelstein
Tief verborgen im Gewölbekeller des alten Schlosses hält Dornröschen ihren Schlaf im Banne des Zaubers...
...Einblicke in die Traumwelt eines 100jährigen Schlafes - Eine Dokumentation über Langenzell in Bildern und Allegorien.Mit dabei: Die Plastiken und Skulpturen von Inka Gierden
ab Freitag
21:59 VernissageInstallation - Süßer Kuss
Die Ex-Langenzellerin Bettina Bätz zeigt in ihren ehemaligen Räumen einen der vielen Blicke, die man auf „wachgeküsst“ werfen kann.
Fremde Küsse schmecken anders - welche Versuchung ist die süßeste.
Oder wie war das doch eben mit „political correct“?Rundzimmer im Glashof
ab Freitag
21:59 Vernissage
SchattenpyramidenDie Schattenpyramiden bestehen aus jeweils 4 m langen Bambusstäben, die von einem lichtdurchlässigen Gewebe umhüllt werden. Sie sind tagsüber nur schwer zu durchschauen. Sie verbergen ihr Innerstes. Mit der einbrechenden Dunkelheit beginnen die Pyramiden immer mehr zu leuchten. Das vorher fast undurchsichtige Gewebe gibt den Blick auf den Inhalt der Pyramiden frei. Von der Umgebungsluft und von Ventilatoren angetrieben bewegen sich in ihrem Inneren Mobiles, die ihre Schatten auf die Aussenhülle werfen. Weil das Licht farbig ist, sind die Schatten dieser Mobiles nicht einfach schwarz, sondern in den Komplementärfarben zu dem leuchtenden Licht:
Ein ruhiges und meditatives Farbenspiel mit Licht und Schatten bietet sich dem Betrachter.
Die Schattenpyramiden wurden von Angela Sophia Wagner und Samuel J. Fleiner erstmals bei einer Ausstellung im Rahmen des Hörspielsommers Im Fürst Pückler Park von Schloss Branitz bei Cottbus gezeigt. Letztes Jahr waren sie bei der Schlossparkserenade in Eichtersheim aufgestellt.Terrasse bei der alten Gärtnerei
An der Wendeschleifeab Freitag
21:59 VernissageKonzert für Rassel- und Radiowecker, Komponist: Samuel J. FleinerWecker ticken, klingeln, rasseln, gehen los,haben Intervallschaltungen, Pieps-, Pfeif und Dudelklänge. Neuerdings vibrieren sie sogar. Im Normalfall treten Wecker einsam und alleine den Kampf gegen die morgendliche Müdigkeit an, wenn der Schläfer, von seiner inneren Uhr oder den Geräuschen des aufkommenden Tages nicht vor ihnen aufwacht.
Wecker als Musikinstrumente in einem Orchester dagegen ist neu, ist ungewöhnlich und schrill. Wecker als tonale Einzelfälle musikalisch arrangiert eine besondere aber auch sehr reizvoll künstlerische Herausforderung.
Im Hof
Samstag
11:00 UraufführungSonntag
09:45 Zweite Vorstellung
Stationentheater „Dramatische Knospen”
Regie: Rainer KleinstückWas geschieht, wenn ein schöner reicher Mann sich in die schönste Frau des Dorfes verliebt, die gerade zur Miss-Langenzell gekürt werden soll?
Er verliert sie aus den Augen und rennt nun seinem Liebestraum hinterher. Dabei begegnet er ähnlichen Schicksalen aus verschiedenen Epochen.
Ob es zu einem Happy End kommt werden die Zuschauer, die unseren Helden auf seinem Weg begleiten eben erst am Ende erfahren.
Diese besondere Form des Theaters, bei dem das Publikum mit den Darstellern von Ort zu Ort wandert, wird im Langenzeller Hof und Schlosspark zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.Die Idee zu diesem Spektakel und die Ausführung stammen von Rainer Kleinstück. Zusammen auf der Bühne stehen Laien und Gruppen aus den umliegenden Orten, die teilweise ihre erste Theatererfahrung sammeln, neben professionellen Schauspielern und Tänzerinnen, die sich bereit erklärten, diesen Abend ohne Gage auf die Beine zu stellen.
Gemeinsam präsentieren sie ein Feuerwerk an Musik, Tanz, und Schauspiel.Start im Bauern-Hof
Freitag
24:00 PremiereSamstag
21:30 Zweite Vorstellung
Die Geschichten im Erzählzelt (organisiert von Angela Wagner)Jede Kultur hat ihre Geschichten, die vom Leben der Menschen, von Sehnsüchten, Ängsten, von Glauben, Sinn und Moral erzählen. Geschichte wurde immer schon durch Geschichten tradiert. Und sosehr sich die Metaphernsprache in den Erzählungen verschiedener Kulturen unterscheiden und Ausdruck der ganz eigenen Lebensumstände sind, so sehr ähneln sie sich in ihren thematischen Bezügen.
Jeder kann sich daran erinnern, wie andächtig er als Kind den Geschichten der Erwachsenen zugehört hat, ob das nun Märchen, philosophische oder religiöse Lehrgeschichten, Mythen oder Sagen aus dem eigenen oder fernen Ländern waren.
Oder die Erzählungen von Eltern und Großeltern aus deren eigenem Leben, denen wir fasziniert gelauscht haben, weil sie doch etwas mit unserem eigenen Leben und den Fragen an es zu tun haben.
Geschichten bringen uns zum Nachdenken auch zum Schmunzeln, zum Reden über uns und unsere innersten Gedanken und Gefühle und instinktiv sind wir immer auf der Suche nach Geschichten in den wir uns und unsere Identität wieder finden.
Die Zeit, die wir Geschichten widmen ist immer eine besondere Zeit, eine Auszeit. So finden diese Geschichten, die im oder vor dem Langenzeller Erzählzelt erzählt werden auch zu besonderen Zeiten und an einem besonderen Ort statt.im Erzählzelt
Samstag
05:30 Traumzeit 13:00 Geschichten ums Geschichtenerzählen 14:00 Rundgang durch Langenzell mit „alten Langenzellern“ 15:00 Kussmärchen für Kinder 19:00 Blaue Stunde 24:00 Geisterstunde
Sonntag13:00 Der erste Kuss 15:30 Gesundgeküsst Akasha Chrome progressive RockIn eine Schublade stecken kann man Akasha Chrome nur schwer.
Das Instrumental-Rock-Trio kombiniert zielsicher treibende Grooves mit sphärischen Klangteppichen und kraftvollem Rock.
Live überzeugt die Band durch ihren kraftvollen Sound und ihre Professionalität.
Akasha Crome spielt ausschließlich Eigenkompositionen.im Hof
Samstag
20:00 Konzert
Männergesangsverein Wiesenbach
Was wäre ein Frühlingsfest, bei dem es ums Küssen geht ohne klassische Liebeslieder? Zum Nachmittagskaffee am Samstag und beim Brunch am Sonntag werden uns die vielen Männer die Ohren besäuseln mit ihren wunderbaren Melodien zum Lachen, Weinen, Schwelgen und Mitsingen?
im Hof
Samstag
15:00 Nachmittagskonzert
Sonntag
11:00 Brunchkonzert
Will 2 Harmony
(jetzt Kontradiction) Poetic Reggae HipHop’ n Roll
5 Musiker, die jeder Heidelberger sicherlich schon gesehen und gehört hat, wenn sie nämlich in der Fußgängerzone für Aufsehen sorgen.
Zu dem Sänger Joshua, den Kontrabassisten Andrew, den Keyboarder Martin gesellen sich noch der Schlagzeuger David und Gitarrist ... und dann gibt es eine wunderbare Musik, eine gelungene Mischung aus Jazz, HipHop, Reggae, Ska, Gangsta, Rock&Roll, Poetry, Rockabilly u.m.
Groove!! Groove!! Groove!! Groove!! Groove!! Groove!! Groove!! Groove!! Groove!!im Hof
Samstag
16:00 unterwegs unplugged
23:00 Konzert
AnyoneIhre Musik ist schön. Kunstvoll wird hier Text mit Musik zu originellen eingängigen Songs verbunden. Filigrane Instrumentierung und eine unverwechselbare Harmonik sind ein Markenzeichen der Band. Ob sich singer/songwriter-Tradition mit Anklängen von Jazz oder erdigem Gitarrensound verbinden - die Songs von ANYONE sind kunstvoll aufgefädelte Pop-Perlen, eine jede mit einer ganz eigenen Stimmung. Diese Musik ist zart und stark zugleich und geht auf Anhieb ins Ohr ohne sich zu verflüchtigen.
im Hof
Sonntag
16:30 Konzert
BLUEPRINTS
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Poprock mit starken Frauenstimmen und perfekter Instrumentierung
im Hof
Sonntag
15:00 Konzert
Duo Diabelli
Klassisches und Barockes auf Gitarre und Klavier
Die Intension des Duos war es zunächst mehrere Originalkompositionen für Klavier und Gitarre einzustudieren, darunter Werke von Carulli, Call, Weber, Küffner, Köhler und eben Anton Diabelli welcher mehrere Werke und auch kleinere Stücke für ihre Besetzung schrieb.
Ihr Repertoire umfasst neben Originalkompostionen auch Transskriptionen verschiedener Komponisten und Stilrichtungen.im Ballsaal
SamstagKonzerthäppchen den ganzen Tag über verteilt
Trio Plus Susanne Krämer (voc)
Alfred Krämer (g)
Frank Backes (b)
Peter Wanner (g)20:00 Trio Pas Jazz im Erzählzelt
Malan Trommelkonzert
Die Trommelgruppe MALAN, bestehend aus den Mitgliedern Nazaire Mann, Mark Ischbek und David Anthony gibt während der Veranstaltung täglich eine halbstündige Kostprobe ihres Rhythmusrepertoires aus Westafrika
im Hof
Samstag
13:30 Konzert
Sonntag
13:30 Konzert
Kinder-Mit-Mach-Theater „Der arme Ritter”Die Kinder hören eine Geschichte des armen Ritters, der seinen Alltag in seinem Gemüsegärtchen verbringt. Doch ist er der einzige Ritter weit und breit, der in der Lage ist, das Dorf vom bösen Drachen Feuerschnief zu befreien.
Das schöne an dieser Geschichte sind die furchtbaren Verwicklungen, in die unser arme Ritter gerät und aus denen er durch seine Ehrlichkeit immer wieder einen Ausweg findet.
Nachdem alle diese Geschichte gehört haben, kommt der besondere Teil:
Die Kinder werden aufgefordert, Kostüme, Requisiten und Dekorationen selbst zu bauen und am Nachmittag den Eltern und Theaterbegeisterten Zuschauern zu präsentieren.Leitung: Rainer Kleinstück
Darstellerinnen und Darsteller, Bühne, Kostüme, Maske:
Alle KinderAuf der Kinderwiese Sonntag
14:00 Beginn
ca. 17:30 Aufführung
Wettbewerb an der Töpferscheibe
Auch hier können Sie einmal mit Händen und Füßen ausprobieren, das Material Ton zu bearbeiten. Die besten Darbietungen werden prämiert.
Töpferei
Samstag und Sonntag
15:00 Wettbewerb
18:00 Prämierung des besten ErgebnissesTonmatschen mit den Füßen (Mitsch&Matsch-Kur)
Töpfern ist eines der ältesten Handwerke. Früher siedelten sich die Töpfer dort an, wo Tonvorkommnisse waren. Der Ton wurde in großen Außenbecken aufbereitet und vor allem mit den Füßen durchgewalkt, geknetet. Er war eine sehr harte körperliche Arbeit.
Für die Besucher besteht die Möglichkeit das Material mit den Füßen zu ertasten, was wie eine Fußmassage wirkt. Die Sinne werden aufgeweckt und lassen die sonst eingesperrten Füße eine eigene Gefühlswelt entdecken. Anschließend werden die Füße im Brunnen gewaschen und mit einem Gang über tausende von Glasmurmeln stimuliert.
im Hof
Samstag und Sonntag durchgängig
Martin Krieglstein, Maler.
Die ausgestellten Arbeiten in Acrylfarben entsanden im vergangenen halben
Jahr. Die Malweise ist von sachlicher Genauigkeit geprägt. Die Inhalte, ein
nachbetrachtender Blick von Giebelfenstern hinunter auf Fremdes, sonderbar
Berührendes. Verweilen und Streben - der flach fliehenden Zeit zum Trotz.
Sattelkammer„Neon Art“
Das leuchtende Krabbeln
Aussenfläche nach Einbruch der DunkelheitGerhard Knodel
„Fahnen“
auf dem ganzen GeländeThomas Jacoby
Der Heidelberger Videokünstler zeigt seine speziell für „wachgeküsst“
produzierte Videoinstallation „Ave Eva“ auf einer großen Leinwand des
Hofgebäudes.Aussenfläche nach Einbruch der Dunkelheit
Und sonst:
Festmarke
Die Festmarke gilt für alle drei Tage
und alle Veranstaltungen
7,00 € ; 5,00 € ermäßigt;
Kinder bis 14 Jahre freiVeranstalter:
Kunst-Gesundheit-Bildung e.V., Langenzell,
Kontakt: post@wachgekuesst.com
Festgremium:
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Bettina Bätz, Samuel Fleiner, Angela Kriegelstein, Rainer Kleinstück, Michael Thomas, Dagmar Griewisch, David Anthony, Angela Wagner
Schirmherr:
Bürgermeister Friedbert Kaiser, Wiesenbach
Ort:
Schlosspark mit Gutshof Langenzell
69257 Wiesenbach, BadenAnfahrt und weitere Informationen über die Künstlerkolonie Langenzell
Zu erreichen per Auto, Fahrrad, Bus BRN 754 oder 7023
oder auf die P&R-Parkplätze in Wiesenbach oder Waldwimmersbach
und weiter mit dem Shuttle-BusUnser Tipp:
Gewerbeschau und Verkaufsoffener Sonntag in Lobbach (Nachbarort)
Samstag 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Sonntag 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Der Shuttlebus verbindet die beiden Veranstaltungen!